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Mechanisms of Action

Oxidativer Stress

Ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und der antioxidativen Abwehr des Korpers.

Oxidativer Stress ist definiert als ein Ungleichgewicht zwischen der Produktion reaktiver Sauerstoff-/Stickstoffspezies und der Fahigkeit des biologischen Systems, die reaktiven Zwischenprodukte zu entgiften oder den resultierenden Schaden zu reparieren. Er ist an der Pathogenese zahlreicher chronischer Erkrankungen beteiligt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Endotheldysfunktion, LDL-Oxidation), neurodegenerative Erkrankungen (neuronaler Tod, Proteinaggregation), Krebs (DNA-Schaden, mutagene Veranderungen) und beschleunigtes Altern. Im Haarfollikel kann oxidativer Stress die Stammzellfunktion beeintrachtigen und die Melanogenese storen (Ergrauen). Im Schlafkontext akkumuliert oxidativer Stress wahrend des Wachzustands und wird teilweise wahrend des Schlafs repariert. Marker: 8-OHdG (DNA), MDA (Lipide), Proteincarbonyle (Proteine), GSH/GSSG-Verhaltnis (antioxidative Kapazitat).